Den Mitarbeitern in den Unternehmen ist bewusst, dass die Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung nicht ausreichen werden, um ein bedarfsgerechtes Einkommen im Alter sicherzustellen.

Bei der Gestaltung von Vergütungssystemen fällt daher der betrieblichen Altersversorgung ein hoher Stellenwert zu.

Betriebliche Altersversorgung wird für die Unternehmen jedoch dann zum Risiko, wenn der Liquiditätsbedarf hinsichtlich der Höhe und Fälligkeit für Versorgungsleistungen wegen fehlender Anpassungsfähigkeit des Versorgungssystems unkalkulierbar wird.

Bei einem Planungszeitraum von mehreren Jahrzehnten muss die flexible Gestaltung und Durchführung daher an langfristigen Zielen des Unternehmens ausgerichtet sein.

Wichtiges Instrument bei der Entscheidungsfindung sind Prognoseberechnungen, die die Wirkung auf den Cashflow, die Investitionsfähigkeit und das Eigenkapital sichtbar machen. Dadurch wird mit einer bedarfsorientierten Leistungsgestaltung die Anbindung der betrieblichen Altersversorgung an ein ertragsförderndes Vergütungssystem sichergestellt.

Andererseits haben Unternehmen die Chance, ihre Mitarbeiter in die Lage zu versetzen, die Versorgungslücke intelligent zu schließen.

Um die Mitarbeiter hinsichtlich der Altersversorgung entscheidungsfähig zu machen, müssen sie verstanden haben, was ihr Unternehmen für sie leistet und was sie eigenverantwortlich erbringen müssen.

Das Ergebnis ist die Identifikation der Mitarbeiter mit ihrem Unternehmen. Motivation und Leistung sind die Folge. Es entsteht ein lebendiges Versorgungswerk.

Kasper Vinzentz Gesellschaft für Altersversorgung mbH - E-Mail: info@kasper-vinzentz.de